WIRSOL baut Photovoltaik-Großdachanlage mit großem Batteriespeicher

Die Anlage der Firma Holz-Kunz in Ubstadt-Weiher ist das größte Speicherförderprojekt in Baden-Württemberg
Waghäusel/Ubstadt-Weiher. Eine besondere Photovoltaik-Großdachanlage wurde vom Photovoltaikdienstleister WIRSOL vor wenigen Tagen auf einer Lagerhalle der Holz-Kunz GmbH in Ubstadt-Weiher im Landkreis Karlsruhe ans Netz angeschlossen.

Bei Holz-Kunz soll in Zukunft nicht nur Strom aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden. Das interessante an der neuen Photovoltaik-Anlage ist, dass sie nicht nur eine Leistung von über 250 Kilowatt peak liefert, sondern vor allem auch über ein Batteriespeichersystem mit 134 Kilowattstunden und einer 630-kVA-Trafostation verfügt. Das macht den Speicher, den die Solarexperten von WIRSOL in Zusammenarbeit mit dem Speicherhersteller Tesvolt aufgebaut haben, zum größten seiner Art im Speicherförderprogramm des Landes Baden-Württemberg.

„Mit unserem Projekt wurden wir im Rahmen des Förderprogramms „Netzdienliche PV-Batteriespeicher“ berücksichtigt und das baden-württembergische Umweltministerium will sich im Rahmen eines Vor-Ort-Termins in Kürze selbst ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Anlage machen“, erläutert Holz-Kunz-Geschäftsführer Thomas Heneka.

„Das Projekt mit der Firma Holz-Kunz ermöglicht einen Blick auf die Zukunft von Photovoltaik-Großdachanlagen. Die Kombination mit großen Speichern erweitert die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten der Photovoltaik enorm und bietet für die Zeit nach der EEG-Förderung intelligente Anwendungsmöglichkeiten“, erklärt Peter Vest, Geschäftsführer der Wircon GmbH.

Dieses Projekt in Ubstadt-Weiher ist auch für WIRSOL etwas Außergewöhnliches und in der Umsetzung – trotz der jahrelangen Erfahrung im PV-Anlagen-Bau nicht gerade alltäglich.

„Über die Photovoltaik-Anlage hinaus wurden in Zusammenarbeit mit Tesvolt, sowie dem Energieberater Ulrich Claus aus Schwetzingen dieses Batteriespeichersystem und die Trafostation installiert. Insgesamt haben wir über 930 Solarmodule verbaut. Ergänzend kommen Ladesäulen für E-Autos sowie weitere Ladesäulen für Gabelstapler hinzu.“, berichtet Johannes Groß, Vertriebsleiter von WIRSOL.

Den Strombedarf zum Großteil selbst decken und damit die Stromkosten senken

Der Strombedarf der Firma Holz Kunz soll mithilfe der Photovoltaik-Anlage von WIRSOL zum Großteil selbst gedeckt werden, um so auch die nicht unerheblichen Stromkosten der Firma zu senken. Der spezifische Ertrag liegt bei 970 Kilowattstunden pro Kilowatt peak, was rund 243.00 Kilowattstunden pro Jahr entspricht.

„Die Firma Holz Kunz wird in Zukunft einiges an unnötigen Energiekosten einsparen und darüber hinaus auch viel zur Energiewende vor Ort beitragen. Schon heute können wir in Kombination von Photovoltaik zusammen mit attraktiven Speichern signifikante Einsparungen erzielen und somit zusätzliche Spielräume schaffen. Wir finden es wichtig, dass sich immer mehr Unternehmen für die regenerative Variante der Stromgewinnung entscheiden und so auch einen Beitrag zur Energiewende leisten können“, stellt Energieexperte Johannes Groß fest.